Asienreise – Teil 2 – Alle Mann an Bord

Nach nun 2,5 Tagen in Singapur mußten wir vorerst unsere Sachen wieder im Koffer verstauen, denn es ging nun mit dem Schiff weiter.


Also fuhren wir vom Hotel mit dem Taxi zu unserem Schiff. Ich glaube so günstig wie in Singapur kann man fast nirgends auf der Welt mit dem Taxi fahren. Unsere 20 Minuten Fahrt hat ca. EUR 6-7  gekostet.

Dort angekommen wurden uns die Koffer abgenommen und auf das Schiff gebracht. Wir selbst mußten dann noch den Sicherheitscheck und den Check-in durchlaufen. Danach wurden Visa ausgefüllt und kontrolliert und es ging immer näher in Richtung Schiff.
Dort angekommen wurden uns die Reisepässe abgenommen (schon irgendwie ein komisches Gefühl, so weit weg von zu Hause ohne Reisepass zu sein.) und wir konnten das Schiff betreten und unsere Kabine beziehen. Dort haben wir kurz unsere Sachen abgelegt und sind direkt auf's Oberdeck, wo dann auch bald die "Sailaway-Party" begann. Bei lauter Musik und kalten Getränken legten wir ab und fuhren langsam durch die ganzen vor der Küste liegenden Öl-Tanker in Richtung offenes Meer und die Skyline Singapurs wurde am Horizont immer kleiner.

Als Schiff haben wir uns die Sapphire Princess von Princess Cruises ausgesucht. Princess ist vielleicht dem Einen oder Anderen noch aus der Serie "Love Boat" bekannt, die auf einem Schiff von Princess spielte.
Das Schiff ist nicht mehr das Neueste, aber wurde vor einiger Zeit grundüberholt. Es fasst ca. 3000 Passagiere und ist etwas kleiner als die Ruby Princess, die uns vor 3 Jahren durch die Karibik gefahren hat.
Ein Highlight der Princess Schiffe ist die große Leinwand, die den Poolbereich abends in ein großes Kino verwandelt. Die Liegen bekommen große Auflagen und Decken spendiert und an der Snack Bar gibt es neben Soft-Eis, Hot-Dogs, Burger und Pizza auch Popcorn.

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Tagsüber flimmern Konzerte oder Sportevents über den Bildschirm. Uns hat es etwas vom Lautstärkepegel gestört, so dass wir uns an den Seetagen an einen kleineren Pool am Heck des Schiffes zurückgezogen haben.

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Hier war alles etwas ruhiger, was uns mehr zugesagt hat.
Aber genau dieses macht eine Kreuzfahrt so interessant und abwechslungsreich. Es ist für jeden Geschmack etwas dabei: In einer Bar wurde Bingo gespielt, im Theater lief ein Vortrag über unser erstes Ziel Bangkok, in einer anderen Bar gab es einen Tanzkurz, Fitnesskurse oder nur -geräte wurden angeboten, am Pool gab es ein paar Animationsspielchen, sofern man denn wollte.
Ansonsten gibt es einen Innenpool, der überdacht  ist und den Spa-Bereich falls man es etwas ruhiger haben möchte.

Beim Essen haben sich alle immer sehr viel Mühe gegeben und es gab eine sehr große Auswahl und es wurde auch immer sehr hübsch Präsentiert.
Wir haben sowohl das Büffet-Restaurant "Horizon-Court" als auch verschiedene klassische Restaurants à la carte probiert.
Hier ein paar Handy Bilder (verzeiht die Qualität):

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Voller neuer Eindrücke ging es dann in's Bett.
Nun standen uns zwei Seetage bevor, an denen wir alle Vozüge des "Fahrenden Hotels" ausnutzen konnten und dem Hafen Laem Chabang/Bangkok entgegen fuhren.
So hatten wir Zeit, uns mit dem Schiff und den ganzen Einrichtungen vertraut zu machen.

Im nächsten Teil dreht sich dann alles um Bangkok.

 

 

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